Rückbau der Lkw- Verkehrsführung | A 643 Neubau Schiersteiner Brücke

Rückbau der Lkw- Verkehrsführung

Von Freitag, 6. November, 21 Uhr, bis Samstag, 7. November, ca. 15 Uhr, wird die A 643 zwischen dem Autobahndreieck Mainz und der Anschlussstelle Wiesbaden-Äppelallee (inklusive der Schiersteiner Brücke) in Fahrtrichtung Wiesbaden voll gesperrt. In Fahrtrichtung Bingen werden in dem Streckenabschnitt nur einzelne Fahrstreifen gesperrt, eine Überfahrt über die Schiersteiner Brücke aus Wiesbaden / Hessen kommend ist jederzeit möglich.
 

Grund dafür ist der Rückbau der Lkw-Verkehrsführung. Abgebaut werden neben der Schrankenanlage und der Beschilderung auch die baulichen Fahrbahntrennungen auf der A 643 zwischen Gonsenheim und Mombach. Aus diesem Grund wird die A 643 in Fahrtrichtung Wiesbaden bereits ab dem Autobahndreieck Mainz gesperrt. Die Sperrung betrifft auch die Anschlussstellen Mainz-Gonsenheim und Mainz-Mombach.
 

In Fahrtrichtung Bingen ist die Auffahrt auf die A 643 an der Anschlussstelle Gonsenheim möglich. Die Anschlussstelle Mainz-Mombach ist auch in Fahrtrichtung Bingen gesperrt.
 

Mit der Aufhebung der Sperrungen können auch wieder Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen die Schiersteiner Brücke befahren. Ausgenommen hiervon ist weiterhin der genehmigungspflichtige Schwerverkehr (Gesamtgewicht größer 40 Tonnen).
 

Der Verkehr in Richtung Wiesbaden / Hessen wird während der Vollsperrung großräumig über die A 60 und die Weisenauer Brücke umgeleitet. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.
 

Im Zulauf auf den Mainzer Autobahnring sind die wichtigsten Knotenpunkte mit Informationstafeln ausgestattet. Der Verkehr in Fahrtrichtung Wiesbaden wird ab dem Autobahndreieck Mainz über die A 60, die A 671 und die A 66 bis zum Schiersteiner Kreuz umgeleitet.
 

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer aus Richtung Norden mit dem Fernziel Frankfurt wird empfohlen, bereits bei Koblenz auf die A 3 zu wechseln.
 

Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten bewusst auf ein Wochenende gelegt. Es wird am Tag und in der Nacht gearbeitet.
 
 
Verkehrsführung nach Aufhebung der Vollsperrung
Bedingt durch den Trennschnitt der Bauwerksteile West und Ost, der am zweiten Oktoberwochenende als Vorbereitung für den Abbruch des Abschnitts „West“ ausgeführt wurde, ist im Bereich der Anschlussstelle Mombach die Fahrbahn nicht mehr breit genug für vier Fahrstreifen. Über diese Engstelle können nur drei Fahrstreifen geführt werden. Im Oktober wurde deshalb die Verkehrsführung entsprechend geändert. Sie bleibt auch mit der Freigabe für Lkw bestehen.
 

Im Detail heißt das, dass aus Richtung Bingen / Rheinland-Pfalz ein Fahrstreifen über die Engstelle führt. Aus Richtung Bingen kommend führt der linke Fahrstreifen der A 643 über die Vorlandbrücke in Richtung Wiesbaden. Der rechte Fahrstreifen wird an der Anschlussstelle Mainz-Mombach in Richtung Mombacher Kreisel abgeführt.
 

Der aus dem Mombacher Kreisel in Richtung Rheinbrücke auffahrende Verkehr muss sich mit dem Verkehr der A 643 verflechten. Hierfür steht ein überbreiter Fahrstreifen mit einer Breite von mehr als fünf Metern zur Verfügung. Auf der Rheinbrücke kann der Verkehr wieder auf zwei Fahrstreifen fließen.
 

Aus Richtung Wiesbaden / Hessen führen zwei Fahrstreifen über die Brücke und über die Engstelle im Bereich der Anschlussstelle Mainz-Mombach. Die Abfahrt Mombach aus Richtung Hessen bleibt weiterhin gesperrt, da sich die Rampe im Baufeld befindet. Eine Auffahrt in Richtung Bingen ist weiterhin möglich. Verkehrsteilnehmer, die von Hessen kommend nach Mombach fahren wollen, benutzen die Abfahrt Gonsenheim und den dort neu errichteten Kreisel, um dann in Richtung des Kreisels in Mombach abzufahren.
 

Die Geschwindigkeit ist im Bereich der Engstelle in beiden Fahrtrichtungen auf 40 km/h reduziert.
 

Diese Verkehrsführung bleibt bis zur Freigabe der neuen Rheinbrücke in 2016. Das neue Brückenteil (Erweiterungsbauwerk) und die erneuerte Brückenhälfte (West) werden dann den Verkehr der neuen unterstromigen Rheinbrücke übernehmen.
 

Die Verkehrsführung wurde in enger Abstimmung zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen erarbeitet. Leistungsfähigkeitsüberprüfungen mittels Mikrosimulation haben ergeben, dass der Verkehr aus Richtung Hessen zwei Fahrstreifen benötigt. Ansonsten wäre zu Verkehrsspitzen regelmäßig das Schiersteiner Kreuz komplett zugestaut.
 

Die gewählte Verkehrsführung ist die leistungsfähigste Lösung für den betreffenden Querschnitt unter den gegebenen Bedingungen. Es entspricht für Pkw-Verkehr einer Spuraddition. Lkw können die Spur jedoch nur einzeln befahren.
 

An der Rampe Mombach-Bingen gibt es eine Ampel, die den Zufluss auf die A 643 regeln wird. Der Verkehr, der aus Richtung Hessen kommt, ist sehr stark. Der Verkehr, der sich an der Anschlussstelle Mombach in Richtung Bingen einfädelt, ist ebenfalls relativ stark. Eine Zuflussregelung ermöglicht ein geordnetes Einfädeln. Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen wird der Zufluss von Fahrzeugen geregelt. Es wird verhindert, dass sich ein relativ starker Strom von rechts in den durchgehenden Strom drängt. Hierdurch wird der Verkehr der durchgehenden Strecke leistungsfähiger, da sich immer nur einzelne Autos einfädeln.
 

An der Rampe Mombach-Wiesbaden ist ebenfalls eine Ampel vorinstalliert. Wenn sich zeigt, dass die gewählte Verkehrsführung verbessert werden muss, kann die Zuflussregelung über die Ampelschaltung aktiv werden.
 
 
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